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Judith Brecht

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Judith Brecht Übersetzungen - Ihr Übersetzungsbüro in Karlsruhe


Spanisch

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In der Regel arbeite ich nach dem Muttersprachlerprinzip, das heißt, es werden hauptsächlich Übersetzungen aus der Fremdsprache in die deutsche Sprache angefertigt.
Nach Absprache, zum Beispiel für die Übersetzung von Urkunden, Zeugnissen oder Korrespondenz, biete ich auch Übersetzungen in die Fremsprache an.

Linguistische Klassifikation der spanischen Sprache

Aus linguistischer Sicht lässt sich die spanische Sprache folgendermaßen zuordnen:
Indogermanische Sprachen → Italische Sprachen → Romanische Sprachen →
Iberoromanische Sprachen → Spanisch.

Verbreitung der spanischen Sprache

Gegenwärtig wird Spanisch von über 300 Mio. Menschen weltweit als Muttersprache gesprochen. Spanisch ist unter anderem Amtssprache in Spanien und großen Teilen Mittel- und Südamerikas. Obgleich es in keinem US-amerikanischen Bundesstaat den Status einer Amtssprache hat, leben in den Vereinigten Staaten mehr als 40 Mio. Sprecher, in einigen Bundesstaaten wie z.B. Kalifornien oder Texas liegt ihr Anteil bei über 30 %.

Aufgrund seiner weiten Verbreitung ist Spanisch auch Amts- bzw. Arbeitssprache in der Europäischen Union, der Organisation Amerikanischer Staaten und den Vereinten Nationen.

Geschichte der spanischen Sprache

Ab ca. 600 v. Chr. begann die Einwanderung der Kelten in das ursprünglich von den Iberern besiedelte Territorium des heutigen Spaniens. Die vorherrschenden Sprachen waren: Iberisch, Keltiberisch, Baskisch, Tartessisch, Lusitanisch, Punisch und Griechisch.

Ab dem 3. Jahrhundert v. Chr. wurde die Iberische Halbinsel von den Römern erobert. Die lateinische Sprache verbreitete sich rasch und verdrängte die bisher gesprochenen Sprachen mit Ausnahme des Baskischen.

Zu Beginn des 5. Jahrhunderts n. Chr. begann die Invasion der Goten, die die Sprache auf der Halbinsel jedoch nur gering beeinflussten. Ganz anders die Araber, die nach ihrer Invasion Spaniens im Jahre 711 fast die ganze Halbinsel besetzten und einen bedeutenden Einfluss auf die sich entwickelnde spanische Sprache nahmen.

Als weiterer wichtiger Einfluss vor allem auf das in Lateinamerika verwendete Spanisch ist die Beeinflussung durch indigene amerikanische Sprachen zu nennen.

Aus dem mit der Romanisierung übernommenen Vulgärlatein entwickelten sich mit der Zeit verschiedene romanische Dialekte, unter anderem das Kastilische. Mit der von Altkastilien ausgehenden Reconquista, der Wiedereroberung Spaniens aus der Vorherrschaft der Araber, wurden andere Sprachformen zu Gunsten des Kastilischen verdrängt. In der zweiten Hälfte des 11. Jahrhunderts, zur Zeit des Königreichs Kastilien, wurde die kastilische Sprache zur Urkundensprache erhoben.

Nach der Vereinigung der beiden Königreiche von Kastilien und Aragón im Jahre 1479 wurde Kastilisch schließlich zur Staatssprache.

Als zwei weitere bedeutende Eckdaten in der Geschichte der spanischen Sprache sind zu nennen: die Herausgabe der ersten gedruckten Grammatik von Antonio de Nebrija im Jahre 1492 und die Gründung der Real Academia Española im Jahre 1713 mit dem Ziel der Überwachung und Normierung der spanischen Sprache.