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Judith Brecht

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Französisch

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In der Regel arbeite ich nach dem Muttersprachlerprinzip, das heißt, es werden hauptsächlich Übersetzungen aus der Fremdsprache in die deutsche Sprache angefertigt.
Nach Absprache, zum Beispiel für die Übersetzung von Urkunden, Zeugnissen oder Korrespondenz, biete ich auch Übersetzungen in die Fremsprache an.

Linguistische Klassifikation der französischen Sprache

Aus linguistischer Sicht lässt sich die französische Sprache folgendermaßen zuordnen:
Indogermanische Sprachen → Italische Sprachen → Romanische Sprachen →
Galloromanische Sprachen → Französisch.

Verbreitung der französischen Sprache

Die französische Sprache kann als Weltsprache bezeichnet werden, da sie sowohl von Muttersprachlern als auch von Fremdsprachlern auf allen Kontinenten gesprochen wird. Französisch ist unter anderem Amtssprache in Frankreich, Belgien, der Schweiz, Kanada und in zahlreichen Ländern West- und Zentralafrikas. Auch in den drei maghrebinischen Ländern Tunesien, Algerien und Marokko hat die französische Sprache eine große Bedeutung. Französisch gilt dort zwar nicht als Amtssprache, wird aber als Unterrichts- sowie Kultursprache verwendet und spielt auch in den Medien eine wichtige Rolle.

Aufgrund seiner weiten Verbreitung ist Französisch auch Amts- bzw. Arbeitssprache etlicher internationaler Organisationen wie zum Beispiel der Europäischen Union, der Vereinten Nationen, der Afrikanischen Union, dem Internationalen Olympischen Komitee oder der FIFA.

Geschichte der französischen Sprache

Vor der Eroberung durch die Römer waren im Wesentlichen drei große Völker mit ihrer jeweils eigenen Sprache auf dem Territorium des heutigen Frankreichs vertreten: die Kelten, von den Römern "Gallier" genannt, die Aquitanier und die Belger.

Mit der Gründung von Aquae Sextiae (heute: Aix-en-Provence) im Jahre 122 v. Chr. und Narbonne im Jahre 118 v. Chr., den beiden ersten römischen Städten auf gallischem Boden, gelangte die lateinische Sprache erstmals auch bis nach Südfrankreich. Als Julius Cäsar 58 v.Chr. mit der Eroberung Nordgalliens begann, setzte auch die Romanisierung des übrigen Galliens ein. Das Lateinische wurde als Amtssprache verwendet, unterlag jedoch weiterhin keltischen und, bedingt durch Handelsbeziehungen, auch germanischen Einflüssen.

Im 5. Jahrhundert n.Chr. wurde Gallien von dem westgermanischen Stamm der Franken erobert, die das Lateinische zwar als Amtssprache übernahmen, es jedoch wie zuvor schon die Kelten stark beeinflussten. Mit der Zeit bildeten sich verschiedene Dialekte heraus. Als Paris und die Île-de-France zum politischen Zentrum Frankreichs wurden, entwickelte sich auch der dortige Dialekt zur Hochsprache ganz Frankreichs.

Mit den Albigenserkreuzzügen im 13. Jahrhundert weitete Frankreich sein Territorium nach Süden aus und verdrängte die dortige okzitanische Sprache.

Mit dem Edikt von Villers-Cotterêts aus dem Jahre 1539 erhob Franz I. die französische Sprache zur alleinigen Urkunden- und Verwaltungssprache in Frankreich.

Als zwei weitere bedeutende Eckdaten in der Geschichte der französischen Sprache sind zu nennen: die Gründung der Académie Française im Jahre 1634 durch Kardinal Richelieu mit dem Ziel der Vereinheitlichung und Pflege der französischen Sprache sowie das als Loi Toubon bezeichnete und im Jahre 1994 vom damaligen französischen Kulturminister Jacques Toubon erlassene Gesetz zum Schutz der französischen Sprache, vor allem vor Anglizismen.