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Judith Brecht

Diplom-Übersetzerin

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76185 Karlsruhe

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Häufig gestellte Fragen

Wozu muss eine Übersetzung beglaubigt werden?
Welche Übersetzer dürfen eine Übersetzung beglaubigen?
Worin besteht der Unterschied zwischen übersetzen und dolmetschen?
Wie sieht eine beglaubigte Übersetzung aus?
Wie wird der Preis für eine Übersetzung kalkuliert?
Wird eine von Ihnen angefertigte Übersetzung nur in Baden-Württemberg anerkannt?
Wie läuft die Abwicklung eines Übersetzungsauftrages normalerweise ab?

Wozu muss eine Übersetzung beglaubigt werden?

Eine beglaubigte Übersetzung wird immer dann benötigt, wenn die Vollständigkeit und Richtigkeit einer Übersetzung explizit von einem beeidigten (in anderen Bundesländern auch "vereidigten", "ermächtigten" o.ä.) Übersetzer bescheinigt werden muss. Dies kann erforderlich sein, wenn eine im Ausland ausgestellte Personenstandsurkunde (z.B. Geburtsurkunde, Heiratsurkunde, Sterbeurkunde) oder notarielle Urkunde (z.B. Grundstückskaufvertrag, Testament) einer Behörde oder einem Gericht in Deutschland vorgelegt werden soll. Auch andere Stellen verlangen häufig eine beglaubigte Übersetzung, z.B. wenn man sich mit im Ausland erworbenen Zeugnissen bei einer deutschen Hochschule bewerben möchte oder wenn ausländische Versicherungspapiere bei einer deutschen Versicherung vorgelegt werden sollen.
Umgekehrt werden auch von deutschen Urkunden, die im Ausland vorgelegt werden müssen, beglaubigte Übersetzungen angefertigt. Für einige Länder wie z.B. Frankreich ist diese Vorgehensweise ausreichend, andere Länder wie z.B. Spanien fordern in vielen Fällen zusätzlich eine Beglaubigung der Unterschrift des Übersetzers mit anschließender Überbeglaubigung durch das zuständige Landgericht.

Welche Übersetzer dürfen eine Übersetzung beglaubigen?

Nur ein beeidigter Übersetzer (in Baden-Württemberg "Öffentlich bestellter und beeidigter Urkundenübersetzer der ... Sprache für Baden-Württemberg", in einigen Bundesländern auch "ermächtigter Übersetzer", "vereidigter Übersetzer" o.ä.) haben die Berechtigung, eine Übersetzung zu beglaubigen. Die Beeidigung erfolgt meist durch den Präsidenten des örtlich zuständigen Landgerichts nach Überprüfung der Zulassungsvoraussetzungen (unterschiedlich je nach Bundesland, in Baden-Württemberg zumeist: staatliche oder dieser gleichwertige Übersetzerprüfung).

Worin besteht der Unterschied zwischen übersetzen und dolmetschen?

Übersetzen ist die schriftliche Übertragung eines meist niedergeschriebenen Textes von der Ausgangssprache (also der Sprache, aus der übersetzt werden soll) in die Zielsprache (also der Sprache, in die übersetzt werden soll). Als Dolmetschen bezeichnet man die mündliche Übertragung eines gesprochenen Textes von der Ausgangssprache in die Zielsprache. Es handelt sich um zwei unterschiedliche Ausbildungsgänge und -abschlüsse, d.h., ein Übersetzer ist nicht automatisch als Dolmetscher tätig und umgekehrt.

Wie sieht eine beglaubigte Übersetzung aus?

Eine beglaubigte Übersetzung sollte sowohl im Hinblick auf den Inhalt als auch auf die Form eines Textes so nah wie möglich am Ausgangstext bleiben, damit eine bestmögliche Vergleichbarkeit mit dem Original gewährleistet werden kann. Unleserliche oder unklare Passagen müssen ebenso vollständig dokumentiert und mit einer Anmerkung versehen werden wie Stempel, Gebührenmarken, handschriftliche Vermerke o.ä.. Am Ende einer beglaubigten Übersetzung wird die Vollständigkeit und Richtigkeit der Übersetzung bescheinigt. Es wird vermerkt, in welcher Form der Ausgangstext dem Übersetzer vorlag (z.B. Original, Fotokopie, Fax) und wie viele Seiten die Übersetzung umfasst. Zuletzt wird das Ganze mit Ort, Datum und der Unterschrift des Übersetzers versehen und von diesem abgestempelt.

Wie wird der Preis für eine Übersetzung kalkuliert?

Bei der Kalkulation des Preises für eine Übersetzung gibt es hauptsächlich zwei Varianten. Die erste Möglichkeit ist, die Zeilen oder Wörter des übersetzten Textes zu zählen und auf dieser Basis den Endpreis zu berechnen. Um dem Kunden vorab einen Anhaltspunkt für die Kosten seiner Übersetzung geben zu können, wird der Ausgangstext ausgezählt und mit einem "Puffer" von beispielsweise 10 % versehen. Das Ergebnis kann als Richtwert dienen, der dem Kunden die Größenordnung des Endpreises angibt. Die zweite Möglichkeit ist, die voraussichtlich oder tatsächlich für die Übersetzung benötigte Arbeitszeit als Berechnungsgrundlage zu nehmen. Diese Methode wird vor allem bei der Angebotskalkulation für die Übersetzung von Urkunden angewandt, die auch in eingescanntem Zustand nur ungenau oder gar nicht maschinell vorab ausgezählt werden können.

Wird eine von Ihnen angefertigte Übersetzung nur in Baden-Württemberg anerkannt?

Eine von mir beglaubigte Übersetzung wird nicht nur in Baden-Württemberg, sondern in allen Bundesländern anerkannt. Mit Wirkung zum 12.12.2008 wurde § 142 Zivilprozessordnung dahin gehend abgeändert, dass fremdsprachliche Urkunden von einem Übersetzer übersetzt werden müssen, “der für Sprachübertragungen der betreffenden Art in einem Land nach den landesrechtlichen Vorschriften ermächtigt oder öffentlich bestellt wurde.” Somit wird in der ZPO ausdrücklich nicht mehr eine Ermächtigung des Übersetzers gemäß den Richtlinien der jeweiligen Landesjustizverwaltung gefordert, wie dies vor der Änderung der Fall war.

Wie läuft die Abwicklung eines Übersetzungsauftrages normalerweise ab?

Der Kunde hat folgende Möglichkeiten, mit mir Kontakt aufzunehmen: telefonisch, per E-Mail oder über mein Anfrageformular. Ich erfrage von ihm folgende Angaben: Ausgangssprache (also Sprache, aus der übersetzt werden soll), Zielsprache (also Sprache, in die übersetzt werden soll), Art des Textes (z.B. Geburtsurkunde, Kaufvertrag, Gerichtsurteil), gewünschter Liefertermin, Art der Übermittlung des Textes (z.B. persönliches Vorbeibringen, per Fax, als PDF-Datei). Auf der Grundlage dieser Angaben kann ich dem Kunden ein Angebot für die Anfertigung der Übersetzung erstellen (siehe auch "Wie wird der Preis für eine Übersetzung kalkuliert?"), das ich ihm dann schnellstmöglich zukommen lasse. Ist der Kunde mit meinem Angebot einverstanden, bestätigt er mir dies schriftlich, damit ich mit der Übersetzung beginnen kann. Sobald die Übersetzung fertig gestellt ist, biete ich in der Regel folgende Liefer- bzw. Zahlungsformen an: Der Kunde kann die Übersetzung gegen Barzahlung direkt bei mir abholen oder ich schicken sie ihm gegen Vorkasse per Post zu (in diesem Fall biete ich in der Regel an, die Übersetzung oder einen Teil davon zusammen mit meiner Rechnung vorab als PDF-Datei zu mailen). Wiederkehrende Kunden können die Rechnung auch gerne mit meinem üblichen Zahlungsziel von 30 Tagen bezahlen.